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Die folgende Spurensuche möchte die Entwicklungen dokumentieren, für die das Konzil steht. In dieser Einführung werden die maßgeblichen Aussageintentionen der vier großen Konstitutionen des Konzils vorgestellt sowie Hinweise und Würdigungen aus einschlägigen Publikationen zusammengestellt. (Beitrag in Arbeit)

  • Das Konzil hat vier Konstitutionen über die Liturgie, über die Offenbarung, über die Lehre von der Kirche und über den pastoralen Auftrag der Kirche veröffentlicht. Konstitutionen sind eine alte Rechtsform, in der dogmatisch relevante Lehrentscheidungen der Kirche veröffentlicht werden, die mit ausführlichen Darlegungen zur Lehre, zur Gestalt und zum Auftrag der Kirche einhergehen.
  • Diese wurden ergänzt durch neun Dekrete. Dekrete besagen, wie das Leben der Kirche ausgestaltet werden soll. So wurden Dekrete über die Sozialen Kommunikationsmittel, die katholischen Ostkirchen, den Ökumenismus, den Auftrag der Bischöfe, das Leben und den Dienst der Presbyter, die Ausbildung der Presbyter und Theologen, das Ordensleben, die Sendung der Christgläubigen im Volk Gottes und die Missionstätigkeit der Kirche erlassen.
  • Hinzu kamen Erklärungen, mit denen die Kirche in einer tastenden Suchbewegung eine Selbstvergewisserung vornimmt, zu Themen, die für sich selbst Neuland beschreiten. So wurden drei Erklärungen zum Verhältnis der römisch-katholischen Kirche zu den nicht-christlichen Religionen, zur Religionsfreiheit und zur christlichen Erziehung verfasst.

I. Hinführung zu den Konstitutionen

Bernhard Nitsche, Kirche im Widerstreit

1. Zu den Anliegen und Impulsen der Konstitution über die Heilige Liturgie: Sacrosanctum Concilium

2. Zu den Anliegen und Impulsen der Konstitution über die Offenbarung: Dei verbum

3. Zu den Anliegen und Impulsen der Konstitution über die Kirche: Lumen Gentium

4. Zu Anliegen und Impulsen der Konstitution über den pastoralen Auftrag der Kirche: Gaudium et spes

5. Zur Erklärung über die nicht-christlichen Religionen und die Religionstheologien des Konzils im Gegenwärtigen Kontext

Bernhard Nitsche, Religiosität und Religionen –  Der Dialog als Zeichen der Zeit. In: P. Hünermann (Hg.), Das Zweite Vatikanische Konzil und die Zeichen der Zeit heute. Anstöße zur weiteren Rezeption (Karl Kardinal Lehmann zugeeignet). (Herder) Freiburg/Br. u.a. 2006, 146‑160.

Nitsche, Religiosität und Religionen

Nachfolgend werden in Auszügen und Zitaten die Darlegungen oder Würdigungen zu den Konzilstexten von Knut Wenzel und den Autoren von Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil zusammengestellt. Dadurch wird die erste Hinführung und der allgemeinen Überblick auf einschlägige Stellungnahmen aus der Sekundärliteratur hin vertieft.

II. Hinweise aus der Sekundärliteratur

1. Auszüge aus: Knut Wenzel, Kleine Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils. 2005:

2012-Wenzel-Konzil-Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche

2012-Wenzel-Konzil-Dekret-über-die-Bischöfe

2012-Wenzel-Konzil-Dekret-über-die-Erneuerung-des-Ordenslebens

2012-Wenzel-Konzil-Dekret-über-den-Apostolat-der-Laien

2012-Wenzel-Konzil-Dekret-über-Leben-und-Dienst-der-Presbyter

2012-Wenzel-Konzil–Erklärung über die Religionsfreiheit

2012-Wenzel-Konzil-Erklärung-über-die-christliche-Erziehung

2. Würdigungen aus: Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil. 2005:

2012-Vat-II-Kaczynski-Würdigung-Sacrosanctum Concilium

2012-Vat-II-Sander-Würdigung-Inter Mirifica

2012-Vat-II-Hünermann-Würdigung-Lumen Gentium

2012-Vat-II-Hoping-Würding-Dei Verbum

2012-Vat-II-Sander-Würdigung-GS

2012-Vat-II-Hilberath-Würdigung-Orientalium Ecclesiarum

2012-Vat-II-Hilberath-Würdigung-Unitatis Redintegratio

2012-Vat-II-Bausenhardt-Würdigung-Christus Dominus

2012-Vat-II-Fuchs-Hünermann-Würdigung-Optatam totius

III. Literaturhinweise:

Ausdrücklich darf abschließend auf drei Monographien hingewiesen werden, die noch immer einen übersichtlichen Zugang zum Konzil, seinen Anliegen und Innovationen, sowie zu seinen Rezeptionsproblemen verschaffen:

Knut Wenzel, Kleine Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils. 2005.

Otto Hermann Pesch, das Zweite Vatikanische Konzil: Vorgeschichte – Verlauf – Ergebnis – Wirkungsgeschichte. Neuausgabe dritte Auflage, 2011.

Theodor Schneider, Der verdrängte Aufbruch. Ein Konzilslesebuch. Zweite Auflage 1991.

(c) Bernhard Nitsche, ESA-Freiburg, Februar 2012

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Durch die Fehlleistungen eines Bischofs und die Fälle von sexuellem Missbrauch durch einzelne Priester und einzelne Personen in Einrichtungen der katholischen Kirche ist die katholische Kirche in einen fortschreitenden öffentlichen Ansehensverlust geraten, der bedenklich ist und zum Umdenken zwingt. Die aktuelle Situation nötigt dazu, über die Zusammenhänge von faktischer Sexualität und kirchlicher Sexualmoral, von freilassender und vereinnahmender Intimität, von kindlicher Verunsicherung und familiärer Rahmung, von Sexualität und Gewalt, Kirche und Macht, von keuscher Lebensform und unkeuschen Wünschen, von öffentlicher Kirchenwahr­nehmung und kircheninterner Lebensgestaltung nachzudenken.

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