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Archive for Februar 2011

Am 26. August 2010 ist Raimon Panikkar friedlich in Tavertet verstorben. Raimon Panikkar, am 3. November 1918 in Barcelona geboren, gehörte zu den großen, innovativen Denkern des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Bis ins hohe Alter hinein bewahrte er sich konzentriertes Denken, tägliche Meditationspraxis, sprühenden Charme, rhetorische Brillanz, wache Aufmerksamkeit, lebendige Dialogizität und ein umwerfendes Lächeln.

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»Nehmen wir an, Sie hätten einen freien Willen. Es wäre ein Wille, der von nichts abhinge: ein vollständig losgelöster, von allen ursächlichen Zusammenhängen freier Wille. Ein solcher Wille wäre ein aberwitziger, abstruser Wille. Seine Losgelöstheit nämlich würde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem Körper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille.« [P. Bieri, Freiheit und Zufall]

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Bedeutet die römisch-katholische Rede von der Kirche als Sakrament eine Überhöhung, eine Sakralisierung der Kirche?

 Die römisch-katholische Kirche steht aufgrund ihrer langen Tradition, numerischen Größe, strukturellen Verfassung oder medialen Präsenz und Inszenierung unter dem Vorbehalt anderer Kirchen, sich selbst zu überhöhen. Das Stichwort »Sakralisierung« hält die zentrale Sorge und den zentralen Einwand reformatorisch geprägten Kirchen­be­wusstseins gegenüber der katholischen Kirche fest.

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»Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben.« (Röm 8,32) Diese Worte des Paulus sind Christinnen und Christen vertraut. Sie finden ihre Zuspitzung in der Paulusschule, wenn formuliert wird: »So folgt nun Gottes Beispiel als geliebte Kinder und lebt in der Liebe, mit der auch Christus uns geliebt hat und sich selbst für uns als Gabe und Opfer gegeben hat, Gott zu einem lieblichen Geruch« (Eph 5,1–2).

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Durch die Fehlleistungen eines Bischofs und die Fälle von sexuellem Missbrauch durch einzelne Priester und einzelne Personen in Einrichtungen der katholischen Kirche ist die katholische Kirche in einen fortschreitenden öffentlichen Ansehensverlust geraten, der bedenklich ist und zum Umdenken zwingt. Die aktuelle Situation nötigt dazu, über die Zusammenhänge von faktischer Sexualität und kirchlicher Sexualmoral, von freilassender und vereinnahmender Intimität, von kindlicher Verunsicherung und familiärer Rahmung, von Sexualität und Gewalt, Kirche und Macht, von keuscher Lebensform und unkeuschen Wünschen, von öffentlicher Kirchenwahr­nehmung und kircheninterner Lebensgestaltung nachzudenken.

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Hochgradig Behinderte, so das Fazit an anderer Stelle, die nicht in unbefristeten Arbeitsverhältnissen leben, haben kaum eine Chance, einen beruflichen Wiedereinstieg zu finden.

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